Foto von Marco Schultz: Vinzent, Evi, Lasse und Emma
🏐 Nachbericht 13.11.2025: Gramzow zündet das Heimspiel-Feuerwerk – Favoritensturz inklusive!
Der Heimspieltag am 13.11.2025 war einer dieser Abende, an denen in Gramzow alles zusammenpasst: starke Aufschläge, laute Fans – und Bockwürste, die so heiß waren, dass sogar die Schiedsrichter beim Reinpusten ins Grübeln kamen, ob der Hallenrauchmelder wohl anspringt.
Spiel 1: Gramzow – VfC Schwedt 2:0 (25:13; 25:5)
Gegen den VfC Schwedt legte Gramzow los wie ein Schnellkochtopf. „Ohne Rücksicht“ wurde mit einem Aufschlagdruck gespielt, der aussah, als hätte die Mannschaft kurz vor dem Spiel noch einmal an der Steckdose geleckt.
Der VfC bekam kaum Zeit zum Luftholen – besonders, weil Emma und Evi, die frisch eingebauten „Queens of Karlshof“, sofort zeigten, weshalb sie im Sommer das berühmte Beachturnier am Kuhsee gewonnen hatten.
• Im ersten Satz zauberte Emma ein Zuspiel nach dem anderen auf die Mikrometer genau.
• Im zweiten dann Evi, die mit so viel Übersicht agierte, dass selbst die Schiedsrichter beeindruckt nickten.
Zwischendurch durfte auch Erik, das Gramzower „Küken“, im Zuspiel ran – und spielte so abgeklärt, dass manch ein Zuschauer vermutete, er würde heimlich in der Halle wohnen.
Dazu überzeugten Alex K., Marc, Vinzent, Flo und Lasse – eine Kombination, die den VfC letztlich chancenlos ließ. Ein hochverdienter 2:0-Erfolg.
Währenddessen meinte Kapitän Sven, der an diesem Abend nicht spielte, aber umso lauter coachte:
„Wenn ich durch so gute Zuspiele wie von Eigengewächs Erik ersetzt werde, schmeckt mir die Bockwurst und das Bier trotzdem. Fast so gut, wie wenn ich selbst die Bälle verteilt hätte.“
Spiel 2: Gramzow – Criewen 1 2:0 (25:20; 27:25)
Dann stand das Duell mit dem großen Favoriten an: Criewen 1, die in der Saison bisher fast alles in Grund und Boden gespielt hatten.
Doch Gramzow hatte andere Pläne: Eine 6:0-Führung gleich zu Beginn ließ die Criewener staunen wie Touristen am Brandenburger Tor.
Die Blockarbeit – Marc, Flo und Vinzent – war so engmaschig, da hätte man auch feine Leinenwäsche drüber trocknen können.
Im zweiten Satz begann Gramzow erneut stark und führte schon 21:14. Dann allerdings schlich sich das ein, was Trainer manchmal „kreative Unkonzentriertheit“ nennen: der Vorsprung schmolz dahin, Criewen bekam sogar einen Satzball.
Aber da kam wieder Emma – mit zwei Aufschlägen, die klangen, als würde sie mit einer Ramme gegen ein Scheunentor schlagen. Spiel gedreht, Satz geholt, Favorit gestürzt.
Und mittendrin die neuen Gramzower Spielerinnen, die später grinsend sagten:
„Die geile Stimmung in Gramzow kennen wir ja schon vom King of the Court. In der Halle macht’s genau so viel Spaß. Hier werden noch viele Favoriten gestürzt.“
Spiel 3: Criewen – VfC Schwedt 2:0 (25:13; 25:20)
Damit sicherte Criewen den 3. Tabellenplatz – knapp hinter Gramzow, die mit dem Doppelsieg auf Platz 4 klettern.
Fazit:
Ein Heimspieltag, der alles hatte: Stimmung, Spannung, Bockwurstdampf, Nervenkrimi und am Ende ein strahlendes Gramzow. Die Zuschauer bekamen definitiv etwas fürs Eintrittsgeld (und fürs Würstchengeld).
Nächste Woche geht’s weiter – ebenfalls zuhause – gegen die Grauen Panther und BSG Leipa.
Anpfiff: 19:20 Uhr.
Gramzow ist heiß. Und nicht nur die Bockwurst. 💚🤍
🏐 Vorbericht: Stadtliga Schwedt – Heimspieltag in Gramzow! 13. November 2025
Am Donnerstag, den 13. November 2025, steht für die Volleyballer aus Gramzow wieder ein spannender Abend in der Stadtliga Schwedt an. Austragungsort ist diesmal die Sporthalle in Gramzow, wo ab 19:20 Uhr aufgeschlagen wird.
Die Gegner könnten kaum namhafter sein: Mit Criewen 1 und dem VfC Schwedt warten zwei starke Teams auf die Gramzower. Besonders Criewen 1 gilt derzeit als Favorit – sie mussten sich bislang nur dem Tabellenführer Angermünde geschlagen geben. Vielleicht gelingt es Gramzow heute, den Favoriten zu ärgern und für eine Überraschung zu sorgen? 💚💪🤍
Die Stimmung in der Halle dürfte auf jeden Fall wieder top sein – nicht nur dank der lautstarken Unterstützung der heimischen Fans, sondern auch dank der bewährten Verpflegung: Bockwurst, Bier und Sekt gibt’s wie immer zum kleinen Preis.
In der Tabelle liegt Gramzow aktuell auf Platz 5, will aber mit einer kämpferischen Leistung und viel Teamgeist weiter nach oben klettern.
📍 Spieltag: Donnerstag, 13.11.2025
🕗 Anpfiff erstes Spiel: 19:20 Uhr
🏟️ Ort: Mehrzweckhalle Gramzow
🍻 Verpflegung: Bockwurst, Bier & Sekt – alles wie immer!
Kommt vorbei und unterstützt unser Team lautstark – Gramzow freut sich auf einen tollen Volleyballabend! 💚🤍
Nachbericht – Stadtliga Schwedt, 6. November 2025
Zwischen Bockwurst, Blockarbeit und Bankgeschäften – Gramzow liefert heißen Herbstabend!
Der VfB Gramzow meldete sich nach der Herbstpause mit zwei ganz unterschiedlichen Gesichtern zurück: erst zaghafte Startprobleme gegen Gartz, dann ein spielerischer Befreiungsschlag gegen die Stadtsparkasse Schwedt. Und wie immer gab’s dazu eine ordentliche Portion Drama, Humor und Bockwurst.
🏐 Spiel 1: Blau-Weiß Gartz I – VfB Gramzow 2:1 (25:14, 18:25, 15:8)
Gramzow begann das Spiel, als hätte man in der Pause lieber Federball als Volleyball trainiert. Der erste Satz ging klar an Gartz, das routiniert aufspielte und Gramzow kaum Luft ließ.
Dann kam die Wende: Mit Evi und Lasse im Zuspiel wurde Gartz im zweiten Satz nahezu an die Wand gespielt – so sehr, dass selbst mehrere Auszeiten und taktische Taschenspielertricks der Gartzer Bank keine Wirkung zeigten.
Doch der dritte Satz ging wieder an Gartz, die mit einer fiesen Aufschlagserie und starker Blockarbeit den Sack zumachten.
Fazit: Gartz zeigte, warum sie seit Jahren zur Stadtliga-Elite gehören – und Gramzow, warum man sie trotzdem ernst nehmen sollte.
Kapitän Sven H. fasste das Spiel gewohnt diplomatisch zusammen:
„Wenn der Kapitän nicht spielt, verlieren wir. Wenn ich auf dem Feld stehe, gewinnen wir. Meine Kritik gilt dem Trainer, das muss man klar sagen.“
💥 Spiel 2: VfB Gramzow – Stadtsparkasse Schwedt 2:0 (25:14, 25:15)
Gegen die Sparkassen-Vertretung wurde dann richtig abkassiert – und zwar sportlich:
Mit Sven, Neuzugang Vincent, Marc, Felix, Madi und Marco legte Gramzow los wie die EZB nach einem Zinsentscheid. Die Sparkassen mussten schnell merken: hier ist kein Konto gedeckt.
Im zweiten Satz übernahmen Evi und Lasse das Ruder und zeigten, in welcher Geschwindigkeit sie ihre Sparbücher gefüllt sehen wollen – kurz und schmerzlos. Besonders Marc überzeugte mit einem Aufschlagdruck, bei dem selbst die Bankberater blass wurden.
Spielertrainer Schneider zeigte sich auf der Pressekonferenz am Bockwurststand selbstkritisch:
„Im ersten Spiel wollte ich unserem Alterspräsidenten Sven genug Zeit geben, um sich für das zweite Spiel aufzuwärmen. Nächstes Mal brauch ich wohl Physiotherapeuten, dann holen wir uns die Revanche gegen Gartz.“
💸 Spiel 3: Blau-Weiß Gartz – Stadtsparkasse Schwedt 2:0 (25:15, 25:15)
Die Sparkassen-Mannschaft zahlte auch hier wieder Lehrgeld – und das gleich in zwei Sätzen.
Mehr Wortspiele über Zinsen, Kredite und Konten untersagt die Redaktion an dieser Stelle offiziell.
🔮 Ausblick
Am 13. November geht’s weiter:
Der VfB Gramzow trifft ab 19 Uhr auf Criewen (noch ungeschlagen!) und den Volleyball-Fanclub Schwedt.
Spannend wird sein, ob Gramzow nun in die Rolle des Favoritenschrecks schlüpft – oder ob man wieder in Satz eins erstmal den Schlaf aus den Knochen schütteln muss.
Eins ist sicher: Im Gramzower Hexenkessel wird wieder heiß serviert – und nicht nur die Bockwurst. 🏐🔥🥓🍻
Spieltag : VON SONNTAGSBRÖTCHEN BIS FEUERBÄLLE – GRAMZOWS SPIELTAG IN DREI AKTEN
Der VfB Gramzow erlebte einen turbulenten Spieltag in der Stadtliga Schwedt – mit Höhen, Tiefen und jeder Menge Gesprächsstoff.
Gramzow – Gartz II 1:2 (13:25; 25:18; 12:15)
Gramzow startete wie die Feuerwehr: schnelle Punkte, laute Ansagen, und es sah so aus, als ob Gartz den ersten Satz lieber gleich im Bus absitzen wollte. Doch dann der Schockmoment: Kapitän Sven H. musste verletzt raus. Danach wackelte die Annahme wie ein Fähnchen im Oderwind, und im Angriff wollte man lieber mit dem Kopf durch die Wand als mit Köpfchen übers Netz. Ergebnis: 13:25 – Gartz bedankt sich und nimmt den Satz wie ein Geschenkpaket an.
Im zweiten Satz drehte Gramzow das komplette Drehbuch um. Mit einem „Fehlerfrei Flo“, der im Angriff Feuerbälle servierte, wurde Gartz regelrecht zerlegt. Emotionen kochten hoch, Zuschauer klatschten im Takt, und Gramzow holte sich mit 25:18 verdient den Satzausgleich. „Im zweiten Satz war Gramzow in Normalform,“ resümierte Spielerinnen-Mann Maik, „aber im dritten konnten wir unser Potenzial nicht ganz ausschöpfen.“
Und tatsächlich: Im Tiebreak fraß Gramzow Bälle wie frisch gebackene Sonntagsbrötchen. Trotz einer beherzten Aufholjagd reichte es nicht – Gartz klaute sich den Sieg mit 15:12. Spielertrainer Schneider sah das Ganze philosophisch: "Ein sehr ausgeglichenes Spiel gegen eine Gartzer Mannschaft, die mehr auf Struktur als auf individuelle Klasse setzt – genau wie wir. Das Rückspiel wird definitiv ein heißer Tanz.“
Gramzow – Angermünder Ballspieler 0:2 (22:25; 23:25)
Die Angermünder reisten mit nur fünf Spielern an – und legten trotzdem los wie eine Truppe Gladiatoren. Statt Mannschaftstaktik setzten sie voll auf individuelle Klasse – und das funktionierte. Gramzow hielt stark dagegen, schnupperte in beiden Sätzen an der Sensation, aber am Ende fehlte das berühmte Quäntchen Glück.
Hervorzuheben: Marco, der im Block so manchen Angermünder verzweifeln ließ, und Madi, dessen Aufschläge so viel „Zug“ hatten, dass man fast die Fenster der Halle verriegeln musste. „Insbesondere die Blocks von Marco im ersten Satz gegen den Linkshänder von ABS und die zwei Aufschlagserien im zweiten Satz hielten uns im Spiel“, erklärte Kapitän Sven nach der Partie. „Aber wenn wir erst mal die nächsten Trainingswochen hinter uns haben, muss sich ABS warm anziehen.“
ABS – Gartz II 2:0 (25:18; 25:15)
Gartz hatte nach dem Sieg über Gramzow wohl gedacht, dass jetzt alles läuft. Denkste! Gegen die individuelle Klasse von ABS sahen die Gartzer so alt aus, dass man meinen konnte, sie hätten vergessen, das Netz richtig zu überqueren. 18:25 und 15:25 – ein klares Ding.
Stimmen & Fazit
Edelfan Maik fasste den Tag schließlich so zusammen: „Auch wenn am Ende nur ein Punkt zu Buche steht, Gramzow wächst als Team. Nicht nur die Stärksten glänzen, sondern alle werden eingebunden – und genau das lässt auf eine spannende Saison hoffen.“
Fazit:
• Gramzow – noch nicht auf dem Höhepunkt, aber mit viel Potenzial.
• Gartz II – solide, aber anfällig für wilde Einzelkünstler.
• ABS – fünf Spieler, ein System: „Ball rein, Gegner raus.“
Vorschau – Heimspieltag in Gramzow
Weiter geht es am 6. November in der heimischen Halle, wenn der VfB Gramzow gleich doppelt gefordert ist: Zuerst gegen Gartz I, die große Schwester der Zweiten, und dann gegen die Schwedter Sparkassenvertretung – ein Team, das für knallharte Ballwechsel genauso bekannt ist wie für knallrote Trikots.
Besonders spannend: Gramzow will noch mehr Nachwuchsspieler einbinden. Heißt übersetzt: Frische Beine, viel Energie und vielleicht auch die ein oder andere Überraschung auf dem Feld. Zuschauer dürfen sich also auf eine Mischung aus Erfahrung, jugendlichem Übermut und – wie immer – einer ordentlichen Portion Emotion freuen.
Kurz gesagt: Am 6. November geht die Hinrunde weiter, und die Gramzower Halle wird zur Arena für den nächsten „heißen Tanz“. [LS]
STADTLIGA-SHOWDOWN: WER VERBRENNT SICH IN GRAMZOW DIE FINGER?
Am Donnerstag, den 25. September 2025, ist es endlich wieder so weit: Volleyballzeit in Gramzow! Der VfB Gramzow bittet zum zweiten Spieltag der Stadtliga Schwedt und gleich zwei Gegner haben zugesagt – und das nicht die schlechtesten. Die Halle dürfte also alles andere als ein gemütlicher Abend werden.
Los geht’s gegen den SV Blau-Weiß Gartz II. Spielerisch waren die Gartzer vergangene Saison ungeschlagen – ja, genau, spielerisch. Dieses Jahr sind sie aber schon mit einem Sieg und einer Niederlage gestartet, was zumindest zeigt: auch die Blau-Weißen sind nur Menschen. Für zusätzliche Würze sorgt die Rückkehr von André M., der die letzten drei Jahre noch für Gramzow aufgeschlagen hat. Willkommen zurück – wenn auch auf der falschen Seite des Netzes. Spielertrainer Lasse S. bringt es auf den Punkt: „Gartz II startet dieses Jahr mit einer Mischung aus Spielern der Erfolgsmannschaft des vergangenen Jahres und neuen Spielern und es wird sich zeigen, wie das zusammenpasst. Dem Gartzer Erfolgsdruck steht eine Gramzower Mannschaft gegenüber, der es um die Integration von jungen Spielern geht. Es wird sich zeigen, welches Konzept sich kurz- und langfristig durchsetzt.“ Mit anderen Worten: Alt gegen Jung, Druck gegen Entwicklung – oder eben: wer hat am Ende die besseren Nerven?
Im zweiten Spiel wird’s nicht leichter. Mit den Angermünder Ballsportlern kommt ein Gegner, der jahrelang in der Uckermarkliga unterwegs war. Zwei Auftaktsiege, massig Erfahrung – klingt nach einem Team, das eigentlich nichts in der Stadtliga verloren hat. Aber gut, unser Problem ist das jetzt. Kapitän Sven H. sieht das Ganze nüchtern: „Die Ballsportler sind noch eine Wundertüte in der Liga. Nach dem Auftakt liegt die Favoritenrolle aber eher bei den Ballsportlern vom Mündesee.“ Wundertüte also – nur dass man die ersten beiden Überraschungen schon ausgepackt hat: Siege.
Zum Abschluss des Abends wird es dann noch einmal richtig spannend: Gartz II und Angermünde treffen direkt aufeinander. Zwei Teams, die beide gerne den Platzhirsch geben wollen – es könnte also laut werden, selbst wenn die Zuschauer bis dahin schon die letzte Bratwurst verputzt haben.
Start ist um ca. 19:20 Uhr mit dem ersten Duell zwischen Gramzow und Gartz II. Der Eintritt ist natürlich frei, ein Imbiss ist vorbereitet – und die Mannschaft freut sich über jeden, der die Halle in Gramzow zum Kochen bringt. Schließlich macht es mehr Spaß, wenn die Gegner merken, dass man hier nicht einfach so durchspaziert.
Volleyball-Krimi in der Gramzower Mehrzweckhalle – VfB startet mit Doppelsieg!
Am 18. September 2025 war es endlich wieder so weit: Saisonauftakt für den VfB Gramzow! Und wie es sich gehört, gab es gleich ein Programm der Extraklasse – volle 9 Sätze in der eigenen Halle. Wer also nach einem „lockeren Feierabendspiel“ suchte, war hier definitiv falsch.
Spiel 1: VfB Gramzow – Pinnow 2:1 (25:21; 16:25; 16:14)
Satz 1: Gramzow startete mit Sven, Erik und Lasse im Zuspiel, dazu Madi, Uli und Marco im Angriff. Pinnow legte los wie die Feuerwehr und führte schnell 11:6. Doch wer dachte, das Ding wäre durch, der kennt den VfB schlecht. Trotz zahlreicher Aufschlagfehler – der Hallenboden dürfte heute noch Vibrationen spüren – kämpfte sich Gramzow zurück. Mit viel Abwehrarbeit, Einsatz und einer Prise Chaos wurde der erste Satz tatsächlich noch geholt.
Satz 2: Wechselzeit! Henrik ersetzte Erik, Wicki kam für Sven. Und zunächst sah das nach einem goldenen Schachzug aus. Doch dann kam die berüchtigte „Gramzower Aufschlagserie“ – leider auf der falschen Seite. Pinnow nutzte die Gelegenheit eiskalt und holte den Satz souverän.
Satz 3: Finale furioso! Sven und Lasse im Zuspiel, Flo, Wicki, Madi und Uli im Angriff – und plötzlich lief’s wie am Schnürchen. Gramzow führte schon 14:10, da wollte der Ball plötzlich einfach nicht mehr den Boden berühren. Pinnow glich dank seines Aufschlagmonsters zum 14:14 aus. Doch Kapitän Sven erklärte nachher trocken: „Beim Volleyball bringt es nichts, den Gegner nur einzuholen. Man muss ihn auch überholen.“ Genau das tat Pinnow nicht. Matchball Gramzow, Diskussion um eine Netzberührung, Videoschiri ratlos – Wiederholung. Und dann kam der Coup: Uli packte den legendären Aufschlag von Unten aus. Pinnow so verdutzt, dass der Ball als Ass einschlug. Kurios? Ja! Effektiv? Auch ja! Sieg für Gramzow.
Spiel 2: VfB Gramzow – Rathausteam Schwedt 2:1 (18:25; 25:16; 15:9)
Eigentlich war Gramzow hier Favorit. Aber nach dem Krimi gegen Pinnow schien man im ersten Satz gedanklich schon beim Buffet. Schwedt spielte solide, Gramzow ohne Druck – das Ergebnis: ein schneller Satzverlust. Im zweiten Durchgang dann die Wende: Sven übernahm das Coaching von draußen, und die Gramzower Familienaufstellung mit Henrik, Erik und Wicki (75 % Hausstand!) zeigte Wirkung. Unterstützt von Flo, Madi und Lasse drehte der VfB auf und spielte die nächsten beiden Sätze locker runter. Besonders erfreulich: Mit Erik stand das erste Talent der neu gegründeten Jugendgruppe im Kader. Mit gerade mal 13 Jahren zeigte er schon erstaunlich viel Technik – da wächst was ran in Gramzow!
Spiel 3: Pinnow – Rathausteam Schwedt 2:1 (25:23; 17:25; 15:9)
Auch das letzte Spiel ging über die volle Distanz. Damit wurde die Gramzower Mehrzweckhalle Zeuge eines seltenen Spektakels: neun Sätze Volleyball an einem Abend – und das völlig kostenlos für die Zuschauer.
Ausblick Am kommenden Donnerstag (25.09.) geht es weiter gegen den Titelverteidiger Gartz II und die Angermünder Ballsportler. Der VfB will erneut alles geben, notfalls auch mit Trickaufschlägen aus dem Kindergarten-Repertoire. Das Gramzower Publikum darf sich also wieder auf feinsten Volleyball mit garantiertem Unterhaltungswert freuen.
Fazit des Abends:
• Zwei Spiele, zwei Siege.
• Ein Aufschlag von Unten-Ass von Uli.
• Ein 13-Jähriger rockt das Feld.
• Pinnow lernt: Überholen ist Pflicht, Einholen reicht nicht.
VfB Gramzow – Volleyball mit Herz, Humor und (manchmal kuriosen) Aufschlägen. [ls]
SAISONVORBERICHT
Neue Saison, stärkere Liga, mehr Spiele – und viele Heimspieltage in Gramzow
Mit dem vierten Platz in der abgelaufenen Saison hat der VfB Gramzow ein respektables Ergebnis erreicht, das in der Spielzeit 2025/2026 jedoch schwer zu wiederholen sein dürfte. Grund dafür ist vor allem die deutlich gestiegene Qualität der Stadtliga Schwedt: Durch die Auflösung der Uckermarkliga treten nun alle Mannschaften gemeinsam an, sodass die Liga so stark besetzt ist wie nie zuvor.
Für den VfB bietet die Saison aber auch Vorteile. Gleich zehn Mal kann das Team in eigener Halle antreten, lediglich zwei Auswärtspartien stehen auf dem Programm. Die Stadtliga wird traditionell unter der Woche gespielt, wobei jeweils drei Teams aufeinandertreffen – eine besondere Herausforderung für Spieler und Zuschauer gleichermaßen.
Im Kader bleibt der Kern der Mannschaft zusammen. Kapitän Sven Herrmann ist inzwischen zum Alterspräsidenten aufgestiegen und freut sich auf die neue Saison: „Nach einem langen Sommer mit viel 2-gegen-2-Training und unserem Beachvolleyball-Abschluss beim King of the Court-Turnier vor zweieinhalb Wochen müssen wir sehen, ob wir das Trainingsdefizit mit unserer Erfahrung und Ruhe ausgleichen können. Am ersten Spieltag treffen wir gleich auf zwei starke Gegner, das wird ein echter Gradmesser.“
Allerdings muss Gramzow auch einen schmerzhaften Abgang verkraften: André M. schloss sich Gartz an. Umso wichtiger ist der Blick nach vorn: Die Saison soll genutzt werden, um Nachwuchskräften wie Erik S. und Emily Z. Spielpraxis zu geben und sie an das Niveau heranzuführen. „Wir haben einen unkonventionellen Spielstil, der uns stark macht“, erklärt Spieler-Trainer Lasse Schneider. „Die Aufgabe wird sein, diesen Stil auch unseren Nachwuchsspielern nahezubringen. Die Liga ist dieses Jahr stärker besetzt als je zuvor, deshalb müssen wir flexibel bleiben.“
Neben den genannten Akteuren gehören weiterhin Madi Z., Babett Z., Uli G., Andreas W., Florian W., Lasse S., Marco S. und Alex K. zum Kader. Mit dieser Mischung aus Erfahrung und neuen Kräften will der VfB erneut ein Wörtchen im oberen Tabellenbereich mitreden. Der Auftakt am 18. September hat es in sich: Mit Pinnow wartet ein Gegner, mit dem Gramzow noch eine Rechnung offen hat. Zwar gingen in der vergangenen Saison alle direkten Duelle an den VfB, dennoch landete Pinnow am Ende punktgleich, aber vor Gramzow auf Rang drei – begünstigt durch einen umstrittenen Wertungssieg gegen das Meisterteam aus Gartz. Entsprechend motiviert geht der VfB in das erste Heimspiel der Saison. [ls]
Die Hinrunde im Überblick
• 18.09. in Gramzow: VfB Gramzow – Pinnow & Rathausteam Schwedt
• 25.09. in Gramzow: VfB Gramzow – Gartz II & ABS Angermünde
• 06.11. in Gramzow: VfB Gramzow – Gartz I & Stadtsparkasse Schwedt
• 13.11. in Gramzow: VfB Gramzow – VFC Schwedt & Criewen I
• 20.11. in Gramzow: VfB Gramzow – Leipa & Graue Panther Schwedt
• 11.12. in Schwedt: VfB Gramzow – Criewen II