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Niederlage im Spitzenspiel

So., 12.09.21, 14:00 Uhr, VfB Gramzow - SpG Tantow/Krackow 3:4 (3:4)

 

VfB mit: D. Osdoba - P. Kalina, P. Schönborn, M. Zürner, S. Köppen, L. Marschke, A. Drauschke - L. Blank, L. Hoge, P. Hansche, H. Koch

 

Tantow/Krackow mit: J. Schulz - M. Schulte, K. Appenzeller, J. Reim, L. Reim, M. Heidemann, J. Heidemann - L. Glasenapp

 

Hochmotiviert gingen unsere Mädels in diese Partie, wusste man doch um die Wichtigkeit des Spiels und um die Stärke des Gegners. Und die Begegnung begann auch voll nach dem Geschmack der Gastgeberinnen. Susann Köppen belohnte ihren mutigen Vorstoß in der 5. Minute direkt mit dem Führungstreffer, 1:0. Peggy Kalina legte drei Minuten später nach und konnte durch eine klasse Direktabnahme nach Flanke auf 2:0 erhöhen. (8.)

Ein beruhigendes Gefühl, sowohl für die Mannschaft als auch für die zahlreichen Fans am Spielfeldrand. Doch scheinbar zu beruhigend, denn nun waren die Gäste am Drücker. Mit einem Doppelschlag in der 14. und 15. Minute konnten Laura Glasenapp und Maria Heidemann den Ausgleich wieder herstellen. Das Spiel gestaltete sich nun ausgeglichen. Tantow war ein wenig feldüberlegen und griffiger im Zweikampf, der VfB verzeichnete dafür mehr Abschlüsse auf das Tor von der gut aufgelegten Janine Schulz. Den nächsten Treffen landeten dann aber wieder die Gäste. Ein Schuss wurde von Deborah Osdoba im Gramzower Tor noch an den Pfosten gelenkt, Maria Heidemann schaltete am schnellsten und drückte den Ball per Abstauber über die Linie. (32.) Der direkte Ausgleich durch Köppen in der 33. Minute hielt ebenfalls nicht lange an. Eine flache Hereingabe von außen wurde von der Gramzower Verteidigung unglücklich abgefälscht und ging in hohem Bogen über Osdoba ins Tor. - 3:4 zur Halbzeit.

In der zweiten Hälfte verlagerte sich das Spiel eher zwischen die Strafräume. Viele Zweikämpfe, wenig Torraumszenen, und wenn doch waren die Hüterinnen zur Stelle. Keinem Team gelang es nun mehr, die Spielkontrolle zu erringen, auch wenn die VfB-Damen den Gegner durch eine hochrückende Abwehrkette mit fortschreitender Spielzeit immer mehr in die eigene Spielhälfte drückten. Die Genauigkeit fehlte jedoch, sowohl in den Abschlüssen als auch in den Zuspielen. So konnten keine entscheidenen Akzente mehr gesetzt werden und die drohende Niederlage wurde mit dem pünktlichen Abpfiff vom guten Schiedsrichter Uwe Schäfer Realität.

Am Ende steht also diese 3:4 Niederlage auf dem Tableau. Ein ungewohntes Gefühl für unsere Mädels, hatte man doch in den letzten Jahren die Liga eigentlich im Griff. Einzig und allein mit der Schwedterinnen lieferte man sich immer wieder packende Duelle in Liga und Pokal. Nun ist der neue Konkurrent also endgültig in der Spitze angekommen und unsere Mädels finden sich nun erstmal in der Rolle der Jägerin wieder. [fh]